Januar 2021               Liebe LandFrauen,

noch immer hält uns das Corona-Virus (und nun auch zu allem Übel zusammen mit seinen unterschiedlichen Verwandten) in Atem. Unser Neujahrsfrühstück, Mitgliederversammlung, interessante Vorträge: alles aufgehoben, verschoben, vertagt!

Wir lassen uns aber auf keinen Fall unterkriegen und behalten unsere Fröhlichkeit und unseren Optimismus, denn sie sind lebenswichtig in dieser etwas bleiernen Zeit.

Im letzten Amtsschimmel (Dezember, im Januar erscheint er leider nicht) habe ich nach Ihren ältesten Kochbüchern gefragt, verbunden mit der Bitte, mir etwas darüber zu erzählen. Nun möchte ich den Besuchern unserer Homepage einige „Schätze“ präsentieren:

 

Ein Herd und eine Seele –Kochbücher begleiten uns ein Leben lang

 

Seit wann gibt es denn überhaupt Kochbücher? Da fragen wir doch einfach „Wikipedia“ und erfahren, dass Kochbücher aus der medizinischen Literatur der Antike und der medizinisch-diätetischen Fachliteratur des Mittelalters hervorgehen. Der Begriff „Rezept“ weist auf die Verbindung zwischen Heilkunst und Ernährung hin. Die ältesten Kochbücher kommen aus dem Orient und das erste gedruckte Kochbuch in Deutschland wurde 1598 von der Arztgattin Anna Wecker geschrieben, die als Diätassistentin für ihren Mann gearbeitet hat.

 

Nun, Essen ist nicht erst seit kurzem mehr als nur Nahrung: Es eint. Es ist des Lebens Wonne!

 

Die mir geschickten kleinen Werke enthalten aber nicht nur Rezepte, sondern oft auch biografische Notizen. Außerdem Hinweise auf Heilmittel zum Senken des Fiebers, Tinkturen für kranke Kühe und Zutaten für eine „sehr gute Nervensalbe“.

Einige Rezepte sind sorgfältig in recht guter schwarzer Tinte geschrieben und ausgeschnitten aus Zeitschriften ergeben diese Sammlungen ein kunterbuntes Bild der jeweiligen Zeit.

Mir fällt auf, dass als Zutat in vielen Rezepten kaum Butter auftaucht (war sicher wertvoll und teuer), dafür aber ganz viele Eier! Offensichtlich war es lange eine rein weibliche Tätigkeit, Rezepte säuberlich aufzuschreiben.

Aber ist es nicht schön, dass man uns Einblick gewährt in die ganz persönlichen Sammlungen, ich habe auf jeden Fall sehr gern darin geblättert und gelesen. Ich hoffe, Sie haben ebenso viel Freude an den nachfolgenden Bildern.

noch immer hält uns das Corona-Virus (und nun auch zu allem Übel zusammen mit seinen unterschiedlichen Verwandten) in Atem. Unser Neujahrsfrühstück, Mitgliederversammlung, interessante Vorträge: alles aufgehoben, verschoben, vertagt!

Wir lassen uns aber auf keinen Fall unterkriegen und behalten unsere Fröhlichkeit und unseren Optimismus, denn sie sind lebenswichtig in dieser etwas bleiernen Zeit.

Im letzten Amtsschimmel (Dezember, im Januar erscheint er leider nicht) habe ich nach Ihren ältesten Kochbüchern gefragt, verbunden mit der Bitte, mir etwas darüber zu erzählen. Nun möchte ich den Besuchern unserer Homepage einige „Schätze“ präsentieren:

 

Ein Herd und eine Seele –Kochbücher begleiten uns ein Leben lang

 

Seit wann gibt es denn überhaupt Kochbücher? Da fragen wir doch einfach „Wikipedia“ und erfahren, dass Kochbücher aus der medizinischen Literatur der Antike und der medizinisch-diätetischen Fachliteratur des Mittelalters hervorgehen. Der Begriff „Rezept“ weist auf die Verbindung zwischen Heilkunst und Ernährung hin. Die ältesten Kochbücher kommen aus dem Orient und das erste gedruckte Kochbuch in Deutschland wurde 1598 von der Arztgattin Anna Wecker geschrieben, die als Diätassistentin für ihren Mann gearbeitet hat.

 

Nun, Essen ist nicht erst seit kurzem mehr als nur Nahrung: Es eint. Es ist des Lebens Wonne!

 

Die mir geschickten kleinen Werke enthalten aber nicht nur Rezepte, sondern oft auch biografische Notizen. Außerdem Hinweise auf Heilmittel zum Senken des Fiebers, Tinkturen für kranke Kühe und Zutaten für eine „sehr gute Nervensalbe“.

Einige Rezepte sind sorgfältig in recht guter schwarzer Tinte geschrieben und ausgeschnitten aus Zeitschriften ergeben diese Sammlungen ein kunterbuntes Bild der jeweiligen Zeit.

Mir fällt auf, dass als Zutat in vielen Rezepten kaum Butter auftaucht (war sicher wertvoll und teuer), dafür aber ganz viele Eier! Offensichtlich war es lange eine rein weibliche Tätigkeit, Rezepte säuberlich aufzuschreiben.

Aber ist es nicht schön, dass man uns Einblick gewährt in die ganz persönlichen Sammlungen, ich habe auf jeden Fall sehr gern darin geblättert und gelesen. Ich hoffe, Sie haben ebenso viel Freude an den nachfolgenden Bildern.

noch immer hält uns das Corona-Virus (und nun auch zu allem Übel zusammen mit seinen unterschiedlichen Verwandten) in Atem. Unser Neujahrsfrühstück, Mitgliederversammlung, interessante Vorträge: alles aufgehoben, verschoben, vertagt!

Wir lassen uns aber auf keinen Fall unterkriegen und behalten unsere Fröhlichkeit und unseren Optimismus, denn sie sind lebenswichtig in dieser etwas bleiernen Zeit.

Im letzten Amtsschimmel (Dezember, im Januar erscheint er leider nicht) habe ich nach Ihren ältesten Kochbüchern gefragt, verbunden mit der Bitte, mir etwas darüber zu erzählen. Nun möchte ich den Besuchern unserer Homepage einige „Schätze“ präsentieren:

 

Ein Herd und eine Seele –Kochbücher begleiten uns ein Leben lang

 

Seit wann gibt es denn überhaupt Kochbücher? Da fragen wir doch einfach „Wikipedia“ und erfahren, dass Kochbücher aus der medizinischen Literatur der Antike und der medizinisch-diätetischen Fachliteratur des Mittelalters hervorgehen. Der Begriff „Rezept“ weist auf die Verbindung zwischen Heilkunst und Ernährung hin. Die ältesten Kochbücher kommen aus dem Orient und das erste gedruckte Kochbuch in Deutschland wurde 1598 von der Arztgattin Anna Wecker geschrieben, die als Diätassistentin für ihren Mann gearbeitet hat.

 

Nun, Essen ist nicht erst seit kurzem mehr als nur Nahrung: Es eint. Es ist des Lebens Wonne!

 

Die mir geschickten kleinen Werke enthalten aber nicht nur Rezepte, sondern oft auch biografische Notizen. Außerdem Hinweise auf Heilmittel zum Senken des Fiebers, Tinkturen für kranke Kühe und Zutaten für eine „sehr gute Nervensalbe“.

Einige Rezepte sind sorgfältig in recht guter schwarzer Tinte geschrieben und ausgeschnitten aus Zeitschriften ergeben diese Sammlungen ein kunterbuntes Bild der jeweiligen Zeit.

Mir fällt auf, dass als Zutat in vielen Rezepten kaum Butter auftaucht (war sicher wertvoll und teuer), dafür aber ganz viele Eier! Offensichtlich war es lange eine rein weibliche Tätigkeit, Rezepte säuberlich aufzuschreiben.

Aber ist es nicht schön, dass man uns Einblick gewährt in die ganz persönlichen Sammlungen, ich habe auf jeden Fall sehr gern darin geblättert und gelesen. Ich hoffe, Sie haben ebenso viel Freude an den nachfolgenden Bildern.



Da ist z.B. die Rezeptsammlung von Helene Schnorr aus Hennerrode (das ist die Mama von Dorotheas Schwiegermutter), die dieses DINA5 kleine Büchlein 1915 begonnen hat. In deutscher Schrift, fein säuberlich geschrieben und unterteilt in verschiedene Rubriken, finden wir Rezepte für Gerichte wie „Tauben mit Reis“, aber auch Labskaus stand seinerzeit wohl schon auf dem Speiseplan.

 

Besonders interessant sind die Angaben zur Herstellung von „Seife“ (Bild 2) und ich frage mich, was mag sich wohl hinter dem Rezept „Hobelspäne“ (Bild 3) verbergen? Auch die Angabe „ganze“ Eier in den Rezepten wirft Fragen auf: Soll man nur das Eigelb verwenden oder nur Eiweiß und wenn das nicht gemeint ist, wie teile ich ein ganzes Ei?

Und noch ein weiteres, ganz besonders liebevoll zusammen getragenes Rezeptbuch möchte ich Ihnen vorstellen:

Das kleine braune Büchlein von Ruth Kolb aus Rönne (das war die Mutter von Doris Hinrichsen) war vielleicht ein Weihnachtsgeschenk, denn wir finden gleich auf der ersten Seite den handschriftlichen Hinweis „Weihnachten 1941“. Die Besitzerin hat fleißig unzählige Rezepte zusammengetragen, ausgeschnitten aus Zeitungen, Zeitschriften, Verpackungen von Zutaten oder Rezepte von der Rückseite der Kalenderblätter.

In der Fotogalerie sehen Sie aber auch modernere Kochbücher. Wie es aussieht, war das blaue Kochbuch in LandFrauen-Kreisen die „Bibel“. Unzählige Auflagen geben bis heute das geballte Wissen, was alle Hausfrauen und -Männer für das erfolgreiche Führen eines Familienbetriebes beherrschen müssen, von Generation zu Generation weiter.

 

Christel Bock hat mir geschrieben, dass sie das von ihrer Mutter ebenfalls handgeschriebene Kochbuch aus dem Jahr 1950/51 geerbt hat. Um die Rezepte lesen zu können, musste sie erst jemanden bitten, die in deutscher Schrift verfassten Angaben zu „übersetzen“. Nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Papa weitere 25 Jahre lang stets nach genau diesen Rezepten gekocht, nicht ohne seine eigenen Erfahrungen auf weißen Umschlägen (aus Sparsamkeit), fein säuberlich hinzuzufügen. In der Fotogalerie finden Sie ein Pfefferkuchenrezept aus den 50ziger Jahren und auch das Lieblingsrezept von Christel kann man nachlesen: Quarkkuchen von Mutti.

 

Mein eigenes älteste Kochbuch habe ich nach dem Tod meiner Mutter geerbt. Es ist 1956 gedruckt worden und ist wohl eher praktisch als schön, denn es sind kaum Illustrationen zu finden und eigentlich auch sehr unhandlich, denn es ist ziemlich dick. Meine Mutter war keine leidenschaftliche Köchin, vielmehr sah sie das tägliche Kochen wohl als nötiges Übel an. Was mich aber beim Durchblättern dieses Kochbuches berührt hat: Als Kind hatte ich eine, eigentlich ziemlich unnütze, „Begabung“: Ich habe ständig vierblättrige Kleeblätter gefunden und eine ganze Sammlung dieser kleinen getrockneten Exemplare liegen auch heute noch zwischen den Seiten. Übrigens: Diese „Begabung“ habe ich auch heute immer noch!

 

Ich hoffe, Sie hatten Spaß beim Lesen und Anschauen was ich zum Thema „alte Kochbücher“ zusammengetragen habe. Ich möchte mich bei Silke Behrend, Christel Bock, Dorle Hinrichsen, Sigrid Prochnow und Dorothea Storm bedanken. Mir diese „Schätze“ anzuvertrauen, damit wir sie uns ansehen können, hat mich sehr gefreut.

 

Eure/Ihre Veronika Hofterheide


Erlebnisse

Berichte

Bilder



Oktober 2020

Spaziergang auf dem Lehrpfad Bothkamp

 

LandFrauen Kirchbarkau u.U. unterwegs:

 

Besuch des Kulturpflanzengarten am Lehrpfad Bothkamp – Hof Siek

 

 

Warum in die Ferne schweifen… und vielleicht ist es auch der besonderen Situation in diesem Jahr geschuldet, dass man erst einmal schaut, was es Interessantes in der unmittelbaren Nachbarschaft zu erkunden gibt. Also nutzten 17 LandFrauen die letzten warmen Tage Anfang Oktober für einen Ausflug zu Hof Siek in Bothkamp.

 

 

Vor den beeindruckenden Scheunen und Stallungen des Gutes erwarteten uns bereits die Herren vom Bürgerverein Barkauer Land e.V. , Ehlert Lammers und Günter Wachholz.

 

Für das Lehrpfad-Team ist es in diesem Jahr die erste Führung über den Lehrpfad, der in den früheren Jahren besonders gern und das in der Regel wöchentlich, von Schulklassen besucht wurde. Aber in diesem Jahr ist leider alles anders. Das ehemals größte Gut Schleswig-Holsteins blickt, wie viele andere Güter auch, auf eine wechselvolle Geschichte zurück, heute gehört es zum Betrieb der Familie von Bülow. Im Herrenhaus der stattlichen Hofanlage wohnt noch heute der Gutsherr mit seiner Familie.

 

Der ca. 3 km lange Lehrpfad führte uns durch eine herrliche Landschaft. Über 40 Infotafeln vermitteln den Besuchern wissenswertes über Natur und Umwelt, Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei und Imkerei. Immer wieder verwies Günter Wachholz auf Wildpflanzen am Wegesrand, die es zu erkennen galt. Seine Erläuterungen ermöglichten uns interessante Einblicke in die Produktion unserer Nahrungsmittel und die nachhaltige Nutzung der Kulturlandschaft durch eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Entlang des Lehrpfads aufgestellte spezielle Infotafeln mit historischen Fotos aus der Landwirtschaft waren für uns LandFrauen von besonderem Interesse, konnte man so doch ganz genau sehen, wie die jeweiligen Arbeiten früher gemacht wurden.

 

Auf halber Wegstrecke trafen sich in der alten Kiesgrube beide LandFrauen-Gruppen im Schutze der dort aufgebauten Hütte zum Selbstversorger-Picknick. Unter Beachtung der Hygienebestimmungen „mümmelten“ alle Teilnehmer Mitgebrachtes, nun ja, früher war es irgendwie gemütlicher.

 

Ansonsten gab es aber so gar nichts zu meckern. Es war ein wunderschöner Spaziergang, ein bisschen weniger Wind und etwas mehr Sonne wären noch schöner gewesen, aber es hat nicht geregnet, das will im Oktober in Schleswig-Holstein schon was heißen!

 

Ich habe an diesem Nachmittag so viel Neues und Wissenswertes zur Kulturlandschaft in unserem Land erfahren und ich hoffe, dass ich mich noch lange an die neu kennengelernten Pflanzen mit ganz zauberhaften Namen wie z.B. rauhaariger Kälberkopf, Wiesenpippau, Karthäusernelke, Kuckuckslichtnelke oder Adonisröschen erinnern werde.

 

 

Veronika Hofterheide

 


Führung durch den Botanischen Garten in Kiel

11.September 2020

 

Der Sommer 2020 hatte wirklich viele Sonnentage im Gepäck und an so einem herrlichen Tag im September haben wir den Botanischen Garten in Kiel besucht. Eigentlich war die Führung in plattdeutscher Sprache geplant, aber durch eine Verschiebung im Dienstplan der GärtnerInnen kamen wir in den Genuss einer Führung in wunderbarem Hochdeutsch.


Dass der Botanische Garten mit seinen über 40.00 Exponaten für die Führerin Frau Petersen eine Herzensangelegenheit ist, war nach der freundlichen Begrüßung nicht zu überhören. Zu jeder Pflanze, zu jedem Baum konnte sie jede Menge erzählen und so führte sie uns noch Land zu Land, zu Kontinent zu Kontinent, da der Garten ist so aufgeteilt ist, dass die in der jeweiligen Region beheimateten Pflanzen und Bäume so arrangiert wurden, dass sie die natürliche Umgebung im entsprechenden Land nachbilden.


So gab es für die eine oder andere LandFrau in Erinnerung an frühere Reisen in fremde Länder ein Wiedererkennen manch besonders schöner Blume. Solange uns Corona von Sehnsuchtsorten in der weiten Welt fernhält, lohnt sich ein Besuch im Botanischen Garten in Kiel bei jedem Wetter.


Wir sagen ein herzliches Dankeschön an Andrea Jedicke, die als studierte Biologin die Idee hatte und für die Organisation zuständig war.
Veronika Hofterheide


Vorschau . . . LandFrauenReise 2021

Die genaue Reisebeschreibung sowie das Anmeldungsformular ist da

Download
Reisebeschreibung und Anmeldeformular
ASCH - Thüringen - Erfurt.pdf
Adobe Acrobat Dokument 122.9 KB

 

Hotel Radisson Blu in Erfurt

 

mit BUGA und Domstufenfestspielen

 

 

Termin 8. Juli – 11. Juli 2021 (4 Tage)

 

 

1. Tag Erfurt

 

2. Tag Bundesgartenschau

 

3. Tag Weimar und Domstufenfestspiele

 

4. Tag Wartburg und Heimreise

 

 

Reisepreis € 585,--   EZ-Zuschlag € 90,--
 

 

Die genaue Reisebeschreibung sowie Anmeldungsformulare erhaltet Ihr im November direkt von Möllers Reisedienst, Neumünster.

 

Liebe Grüße und einen schönen Sommer

 

wünscht Euch

 

 

 

Renate Drögemüller

 

 

 

LandFrauenVerein Ascheberg und Umgebung e.V.

 

Matthias-Claudius-Ring 27

 

24326 Ascheberg

 

 

 

Tel. 0151 615 605 21

 

E-Mail: info@landfrauen-ascheberg.de

Internet: www.landfrauen-ascheberg.de


Dorfspaziergang am 28.08.20 in Großbarkau

 

Kherstin Riecken und der Bürgermeister Daniel Smederevac begrüßten uns. Zuerst gingen wir zum Hof von Ina Krüger-Oesert. Maya Japp zeigte uns die Schul-, Show- und Filmpferde. Eine Vorführung mit einem Filmpferd war etwas Besonderes.

 

Weiter gingen wir zur Firma Jöhnck. Rolf Jöhnck führte uns über den Betrieb mit 44 LKW’s und ca. 50 Mitarbeitern. Seit 1933 veränderte sich die Arbeit sehr. Früher wurde Milch in Kannen, dann Getreide, Zuckerrüben und Futtermittel gefahren. Zur Zeit beliefern die großen Lastzüge u.a. Sylt mit allen Getränken.

 

Der Wiesenhof, Hauptstraße 4, wurde von der Familie Gätje seit 25 Jahren immer weiter ausgebaut. Astrid und Hajo Gätje zeigten uns die neuen Werkstätten (Filzen, Töpfern, usw.) im ausgebauten Stall. Ein Fahrstuhl führt zu seniorengerechten Wohnungen. Dieser „Hof mit Projekten“ zeigt, wie man große Gebäude auf einem großen Gelände umgestalten kann.

 

Zurück auf dem Hof von Kehrstin Riecken gab es leckere Torten zum Kaffee und Tee. Lina Riecken erzählte uns von ihrem Betrieb, der Meierei und dem Hofladen. Mit 30 Mitarbeitern bewirtschaftet die Familie den Betrieb „Rieckens Landmilch“.

 

Kherstin berichtete von dem Natur-Kindergarten direkt vor dem Hofplatz. Bis ein Bauwagen aufgestellt wird, steht eine von den Pfadfindern aufgesbaute Jurte auf dem Platz der Kinder. Dieses Projekt liegt Kherstin sehr am Herzen. Nun ist es bald geschafft und Großbarkau hat eine naturnahe Kindergruppe im Dorf.

 

Dieser Rundgang zeigte uns die Vielfalt der Menschen in Großbarkau.

 

Die Dörfer verändern sich immerwährend, es ist spannend und sehr interessant.

 

Autorin, Christel Bock

 



 

Am Samstag (22. August) wurde es in Sieversdorf kreativ.

 

Unter freiem Himmel wurden wunderschöne Motivbretter aus Holz gebaut.

 

Unter der Anleitung von Silke Behrend und Ute Brand wurde kräftig gesägt und gebastelt - Herzen, Willkommensschilder und tatsächlich sogar auch Weihnachtsdeko.

 

Bei so viel Arbeit hatten die anwesenden Damen sich Kaffee und Kuchen redlich verdient!

 


Ein ganz normaler Sommer – nur anders!

 

von Veronika Hofterheide

 

 

Wir haben uns getraut! Nach mehr als 4 Monaten ohne gemeinsame Ausflüge und geselligem Zusammensein wollten wir nicht länger von unseren Erinnerungen zehren. Unsere erste Veranstaltung nach so langer Zeit hat uns am 12. August zu der Ausstellung „Small Garden – kleine Gärten“ auf das Gut Stockseehof geführt.

 

Ganz ohne Zweifel, also der Sommer findet in diesem Jahr auf jeden Fall statt! Aber auch 30 Grad im Schatten konnte sieben LandFrauen nicht davon abhalten, pünktlich um 14.00 Uhr vor dem Eingang der kleinen Schaugärten zu stehen. Nach Ausfüllen der neu erstellten Hygienekonzept-Formulare ging es los und so schlenderten wir, vom leichten Sommerwind getragen, von Garten zu Garten.

 

Zu sehen, wie unterschiedlich die einzelnen Konzepte zur Gartengestaltung sein können, macht den Reiz dieser Ausstellung aus: Es gibt den klassischen Wassergarten neben einem nordischen Felsengarten, den kleinen Weinberg in direkter Nachbarschaft zum Insektenparadies. Eigentlich kann man sich gar nicht wirklich sattsehen, aber man darf begeistert darüber sein, dass alle teilnehmenden Gärtner weder Kosten noch Mühen gescheut haben, so etwas Faszinierendes an diesem idyllischen Ort entstehen zu lassen. Wir haben gefachsimpelt, eigene Erfahrungen aus dem jeweiligen Gärtnerleben ausgetauscht und eine Blumen-Erkennungs-App hat jeden Zweifel über den entsprechenden Namen der verschiedenen Blumen umgehend ausgeräumt.

 

So viel Abwechslung macht hungrig, daher freuten sich alle Teilnehmer auf den anstehenden Besuch im Kaffeebereich des Stockseehofes. Unter großen alten, wunderbar schattenspendenden Bäumen schmeckte die Himbeerquarktorte einfach köstlich.

 

Um 17.00 Uhr saßen wir immer noch an diesem magischen Ort an einem wunderbaren Sommertag im Schatten und haben festgestellt: Ja, es hat Freude bereitet, gemeinsam etwas zu unternehmen, es ist nicht anstrengend, die notwendigen Hygienemaßnahmen zu beachten und wenn alle achtsam miteinander umgehen, kann man auch an solchen kleinen Veranstaltungen sehr viel Freude haben. Die Ausstellung ist noch bis zum 20.9. geöffnet, das Cafe schließt leider bereits nach dem kommenden Wochenende. Wirklich schade

 

Ich wünsche viel Freude am Betrachten unserer Bilder, die wir „geschossen“ haben. 

 

Hier der direkte Link zu: